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News Trends 8 www labo de 11 2021 Förderatlas 2021 Dieser umfassende Berichtsband enthält wichtige Zahlen zu öffentlich finanzierter Forschung und Förderung in Deutschland In welche Bundesländer und Regionen und an welche Hochschulen und außeruniversitären Forschungsinstitute fließen wie viele Drittmittel von wem kommen sie und wie werden sie von den Einrichtungen genutzt? Und welche Bedeutung haben sie für die Gesamtfinanzierung des deutschen Hochschulund Wissenschaftssystems? Antworten auf diese und zahlreiche weitere Fragen gibt der „Förderatlas 2021“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft DFG den diese mit der Hochschulrektorenkonferenz HRK und dem Stifterverband SV im Oktober vorgestellt hat Der neue Förderatlas ist der inzwischen neunte Berichtsband mit dem die DFG als größte Forschungsförderorganisation und zentrale Selbstverwaltungseinrichtung für die Wissenschaft in Deutschland seit 1997 alle drei Jahre Kennzahlen zur öffentlich finanzierten Forschung vorlegt Auf der Grundlage von mehreren Zehntausend Daten aller großen öffentlichen Forschungsförderer in Deutschland und aus der Europäischen Union ist auch der neue Förderatlas das umfassendste aktuelle Kompendium seiner Art Der Berichtszeitraum umfasst dabei die Jahre 2017 bis 2019 Auswertung nach Bundesländern Neu im aktuellen Förderatlas sind Analysen zu eingeworbenen Drittmitteln nach Bundesländern Demnach wurden zwischen 2017 und 2019 insgesamt rund 9 48 Milliarden Euro DFG-Mittel bewilligt Die meisten davon gingen nach Nordrhein-Westfalen mit 1 83 Mrd Euro gefolgt von Baden-Württemberg mit 1 60 Mrd Euro und Bayern mit 1 46 Mrd Euro An diese drei Erstplatzierten schließt sich eine Gruppe mit Berlin 839 Mio Niedersachsen 791 Mio Hessen 636 Mio und Sachsen 600 Mio an Es folgen Rheinland-Pfalz 304 Mio Hamburg 297 Mio Schleswig-Holstein 221 Mio Thüringen 204 Mio Bremen 201 Mio Sachsen-Anhalt 160 Mio Brandenburg 141 Mio das Saarland 103 Mio und Mecklenburg-Vorpommern 98 Mio Die ausführlichen Ranglisten der DFG-Bewilligungen nach Hochschulen und Wissenschaftsbereichen zeigen für 2017 bis 2019 gegenüber früheren Erhebungen nur wenige teilweise jedoch prominente oder signifikante Veränderungen An der Spitze der 40 bewilligungsstärksten Hochschulen lagen erstmals beide Münchner Universitäten an erster Stelle erneut die LMU München mit 369 Mio Euro nun gefolgt von der TU München mit 347 Mio Euro und der Universität Heidelberg mit 332 Mio Euro Es folgen auf nun Rang vier die RWTH Aachen die um einen weiteren Rang an die fünfte Stelle vorgerückte TU Dresden die FU Berlin die Universität Tübingen die um vier Ränge auf Position acht verbesserte Universität zu Köln die Universität Freiburg und die von Platz elf auf zehn vorgerückte Universität Erlangen-Nürnberg In der weiteren Rangliste rückten mehrere Universitäten nach oben so Bochum von Rang 22 auf 18 Duisburg-Essen mit der deutlichsten Steigerung von 31 auf 23 sowie Ulm von 38 auf 33 und Gießen von 39 auf 34 In den Lebenswissenschaften lagen die LMU München die Universitäten Heidelberg Freiburg Göttingen und die TU München vorn in den Naturwissenschaften die Universitäten Heidelberg die TU München das Karlsruher KIT und die Universitäten Mainz und Bonn In den Ingenieurwissenschaften gingen die meisten DFG-Mittel an die RWTH Aachen gefolgt von der Universität Stuttgart der TU Dresden der Universität Erlangen-Nürnberg und der TU Darmstadt Internationale Kooperationen Einen detaillierten Blick wirft der neue Förderatlas auch auf die internationale Zusammenarbeit der mit DFG-Mitteln geförderten Forschungsprojekte Von ihnen wurden zwischen 2017 und 2019 insgesamt mehr als 12 800 und damit fast jedes fünfte Förderprojekt insgesamt mit mindestens einer internationalen Beteiligung durchgeführt Weltweit am häufigsten sind Kooperationen mit Partnern in den USA aber auch China Australien Kanada und Israel sind häufige Kooperationspartner In Westeuropa kommen die Beteiligungen vor allem aus Frankreich der Schweiz Österreich und Großbritannien in Osteuropa aus Tschechien und Polen Insgesamt kooperierten DFG-Geförderte im Berichtszeitraum mit Partnern in 126 Ländern weltweit Weiter gestiegen ist die Zahl der Hochschulen die DFG-Drittmittel einwerben konnten Insgesamt erhielten die Hochschulen in Deutschland 2019 rund 23 7 Mrd Euro Grundmittel und 8 7 Mrd Euro Drittmittel Die DFG war dabei weiterhin die größte Drittmittelgeberin mit 31 5 Prozent Auf 29 Prozent ist der Anteil des Bundes gestiegen Aus der EU kamen 2019 rund zehn Prozent aller Drittmittel Weiter gesunken sind die Drittmittel aus Industrie und Wirtschaft von 19 % im Jahr 2015 auf 17 % im Berichtsjahr 2019 Alle Zahlen und Daten des Förderatlas werden nach DFG-Angaben bei den fördernden Institutionen erhoben und nicht bei den geförderten Einrichtungen Auch die aktuelle Ausgabe entstand mit finanzieller Unterstützung des Stifterverbandes Quelle DFG Eppendorf ist jetzt eine Europäische Aktiengesellschaft Das Unternehmen Eppendorf mit Sitz in Hamburg hat die Umwandlung in die europäische Rechtsform Societas Europaea SE im Oktober 2021 abgeschlossen und firmiert jetzt als Eppendorf SE Nach Unternehmensangaben habe die Umwandlung in eine Societas Europaea keine Änderungen in der Struktur des Unternehmens zur Folge und auch der Charakter des unabhängigen Familienunternehmens bleibe erhalten Vorstände und Aufsichtsräte sind unverändert für die Eppendorf SE tätig Der Konzernsitz von Eppendorf ist weiterhin in Hamburg Quelle Eppendorf